Comeniusfahrt nach Spanien vom 25.01. bis 30.01.15

Am 25. Januar haben wir uns zu zehnt mit Frau Mensendiek und Frau Sanchez am Flughafen in Hannover getroffen. Zuerst sind wir nach Amsterdam (Niederlande) geflogen, wo wir eine lange Wartezeit überbrücken mussten, um dann nach Bilbao (Spanien) zu fliegen. Danach ging es mit dem Bus nach San Sebastian, dort wurden wir herzlich von unseren Gastschülern und einigen Lehrern empfangen. Am Abend haben wir uns noch zusammen getroffen, um die Stadt kennenzulernen.
Den Tag darauf wurden wir alle im Rathaus willkommen geheißen, das heißt wir haben auch die Schüler/innen der Länder Frankreich, Schweiz, Türkei und natürlich Spanien getroffen. Zuerst wurden wir von Tourismusstudenten durch das Gebäude geführt und anschließend hat sich jedes Land mithilfe einer kurzen Präsentation vorgestellt. Zur Mittagszeit besichtigten wir Donostia, dabei sahen wir zum Beispiel die „Iglesia de Santa Maria“. Am Nachmittag haben wir in einem Kochclub Kuchen und Kekse gegessen. Den Abend haben wir in unseren Gastfamilien verbracht.
Am Dienstag sind wir zu Mutriku’s Wave Plant gefahren, wo die Energie der ankommenden Wellen zu Strom umgewandelt wird. Von einer Führerin wurde uns die gesamte Anlage gezeigt und uns mit einem Film erklärt. Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus nach Zumaia’s Flysch. Hier konnten wir ein geologisches Phänomen betrachten, denn man konnte unterschiedliche Gesteinsschichten erkennen, die schon mehrere Millionen von Jahren alt sind.
Der nächste Tag begann mit einem Film, in welchem es um ein Filmteam ging, das in Bolivien einen Film drehen wollte, jedoch wurden ihre Arbeiten durch Probleme mit der Trinkwasserversorgung gestört. Um den Film besser verstehen zu können, haben wir in gemischten Kleingruppen Aufgaben dazu bearbeitet. Gleichzeitig hatten einige Schüler/innen auch die Möglichkeit den spanischen Unterricht zu erleben. Danach hat jedes Land ein Plakat für die Schule erstellt. Mittags haben wir in der Schulkantine Hähnchen mit Chips gegessen. Am Nachmittag konnte man zwischen verschiedenen Wasseraktivitäten wählen. Es gab Kanufahren, Segeln und Surfen zur Auswahl.
Am nächsten Tag sind wir zum Arriaran Reservoir gefahren, die Landschaft war sehr schön, da noch der Nebel über dem Wasser lag. Außerdem konnten wir einen Eindruck vom Inneren der Anlage gewinnen. Danach ging es weiter zu einem Eisenmuseum, weil es geregnet hat und wir deshalb nicht, wie geplant, ein Fischerdorf besichtigen konnten.
An unserem letzten Tag im Baskenland entschieden wir Deutschen ins Aquarium zu fahren, da kein anderes gemeinsames Programm vorgesehen war. Nachdem wir uns dann von allen verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, um von Bilbao über Amsterdam zurück nach Deutschland zu fliegen. Doch dabei gab es einige Probleme, denn unser Flug war überbucht und wir mussten auf Plätze im Flugzeug warten. Zudem mussten wir in Amsterdam verspätet starten, weil das Flugzeug noch enteist werden musste. Doch trotz allem kamen wir schließlich in Hannover wieder an.


Leah Litzius und Franziska Röver