"Ein riesiges Angebot!" - "An dieser Schule helfen Schüler Schülern."

Tag der offenen Tür 2019 am Julius-Spiegelberg-Gymnasium


Zwei Stunden konnten kaum ausreichen, um das riesige Angebot kennenzulernen, das sich am Tag der offenen Tür den Schüler*innen der Grundschulen und ihren Eltern eröffnete. Die Fülle der Mitmachangebote in den vielen Klassen- und Fachräumen und sogar auf den Fluren und dem Schulhof war verlockend. Da so viele Schüler*innen der unteren Jahrgänge gemeinsam mit den Viertklässler*innen experimentieren oder ihnen etwas erklären wollten, war es nicht verwunderlich, wenn sich schon bald das Gefühl regte: „Hier werden wir schnell dazugehören!“

Mit der Musik der Bigband begann die Veranstaltung. Nicht nur die Fächer präsentierten sich dann im Anschluss, zu begutachten waren auch diverse Profile und Arbeitsgemeinschaften, und so gibt es neben dem Musikprofil auch das Profil Kunst/Darstellendes Spiel, und schon die jüngsten Schüler*innen fanden den Mut, selbstverfasste Szenen aufzuführen. Wie unmöglich sich Kinder benehmen können, wenn der Unterricht einer Lehrerin von einer Schulinspektorin begutachtet wird, wurde gespielt. Auf einer Stellwand veranschaulichte das Fach, was bereits in den unteren Jahrgängen geübt werden kann: Licht-und Schattenspiel, das Entwerfen von Kostümen und Masken. Aus den Welten von Pippi Langstrumpf, Gregs Tagebuch, Harry Potter und Fortnite etwas zu entnehmen und daraus etwas Neues zu kreieren.

„Essig-Backpulver-Rakete – Von der Idee zum Raketenstart“. Wer daran mitarbeitet, gehört natürlich zum Forscherprofil. Demonstriert wurden die Starts auf dem Schulhof.

Viele weitere Möglichkeiten, gemeinsam zu experimentieren, gab es in der „Ecke der Naturwissenschaften“. Die Physik widmete sich dem Farbspiel, der Farbmischung, der Lichtreflexion und Lichtbrechung, dem Erzeugen von Regenbogenfarben und dem Veranschaulichen eines Lichtlabyrinths. „Ein Blick in die Unendlichkeit.“

Biologie bot Modelle zum Anfassen. Organe konnten einem Körper entnommen und wieder eingesetzt werden. Wie optische Täuschungen entstehen, ließ sich an Selbstversuchen mit einer Umkehrbrille und einer Rot-Grün-Schwäche-Brille demonstrieren. Die Umkehrbrille zeigt uns, wie unsere Augen die Welt sehen. Nämlich auf dem Kopf. „Erst unser Gehirn stellt alles wieder richtig herum.“ Und wie sieht ein Insekt? Auch das wurde gezeigt.

In der Chemie ging es u. a. um die Identifizierung von drei weißen Feststoffen: Zitronensäure, Salz, Waschsoda. Mit Rotkohlsaft wird der Stoff identifiziert, dann zeigt der Stoff seine Farbe.

Wie die Bilder eines Comics und die Sprechblasen entworfen und bearbeitet werden, demonstrierte ein Schüler im Bereich Informatik. Reparaturen und Untersuchungen an der Hardware? Für ihn eine Aufgabe, kein Problem.

Mathematikunterricht einmal spielerisch: Knobeln und Basteln. Streichhölzer so zusammenzufügen, dass Quadrate und Dreiecke entsehen, oder aus einzelnen Figuren Körper zusammensetzen. Die Aufgaben dienten dem Training des analytischen Denkens und dem Fördern von Problemlösungsstrategien.

Jeder Raum lockte mit neuen Eindrücken:

Die Fachgruppe Sport hatte einen Klassenraum in einen Floorballspielfeld verwandelt. Ein Spiel, bei dem es weniger Verletzungen als bei anderen gibt und das eine hohe Torausbeute garantiert.

Das Fach Kunst faszinierte mit dem Herstellen von Buttons, für die u.a. Motive aus Zeitschriften verwendet wurden. Faszinierend waren die ausgestellten Werke, die in den verschiedenen Jahrgängen entstanden sind und einen Einblick in die große Vielfalt des Faches boten. Landschafts- und Porträtmalerei, Linoldrucke. Aber auch Modelle eines Lampendesigns und aus der Architektur. Der Förderverein der Schule hatte Geld für den Kauf von Nähmaschinen zur Verfügung gestellt, und so konnte auch das Projekt, aus Stoffresten Handtaschen zu nähen, erfolgreich durchgeführt werden.

„Welcome world!“ – „Bienvenidos!“ – „Bienvenue!“ – Mit den wunderbaren Eigenheiten der verschiedenen Kulturen präsentierten sich die Fremdsprachen, und Schüler*innen wurden eingebunden, die den Viertklässler*innen vom Unterricht erzählten.

Mit einem Schnupperunterricht, Cartoons und römischen Spielen gab sich Latein zu erkennen. Großbritannien wurde dargeboten als ein Land im Wandel. Aber auch Typisches, das wir mit den englischsprachigen Ländern verbinden, wurde gezeigt. Vielfältige Impressionen weckten das Interesse an Frankreich und Spanien und ihren Sprachen. Auffallend ist, wie viele Wörter bereits den Kindern aus dem Französischen und Spanischen vertraut sind und wie internationalisiert die einzelnen Sprachen sind: trompeta, fiesta, guitarra.

Im Fach Deutsch wurde ein Memory-Spiel zum Hit, bei dem nicht identische Motive, sondern passende Reime in einer Tafelaufgabe gefunden werden mussten. Beeindruckend war zu beobachten, wie rasch die Viertklässler*innen die zusammengehörigen Bildpaare, z.B. Berg und Zwerg oder Kragen und Wagen, erkannten.

In der AG Kreatives Schreiben sind bereits zwei wunderschöne Bücher mit Texten unserer Kreativen entstanden, und ein drittes befindet sich in der Planung. Fasziniert von der schönen Gestaltung des Bandes, die auf den Inhalt neugierig machte, wurden viele Exemplare gekauft. Bestimmt werden sich einige junge Autorinnen und Autoren im kommenden Schuljahr dieser und den anderen Arbeitsgemeinschaften anschließen. Gefördert wird diese Aktion wie so viele an unserer Schule vom Förderverein des Gymnasiums, der ebenfalls mit einem Stand vertreten war, um über seine Arbeit zu informieren.

In einem „historischen Rundgang“ veranschaulichte das Fach Geschichte verschiedene Epochen. Zunächst lernten die Kinder das Zeitalter der Dinos kennen, dann konnten sie ihre Namen in Hieroglyphen-Schrift schreiben, eine Toga überstreifen und schließlich den Alltag im Mittelalter mit dem unserer Gegenwart vergleichen.

Themenwelten eröffneten sich auch im Fach Erdkunde. Das Fach Religion veranschaulichte die Vielfalt der Religionen als Teil unserer globalen Lebenswelt und veranschaulichte die ethische und existentielle Bedeutung des Faches im menschlichen Leben. Werte & Normen bot ein Kreuzworträtsel zu den Themen des Unterrichts und stellte Fragen zu Begriffen wie Wahrheit, Freundschaft, Eigennutz.

Das JSG ist eine Umweltschule mit einem eigenen Schulwald, und es gibt Umweltcoaches, die beraten, wie ein „Umweltscoutschein“ erworben werden kann.

Eine Gruppe von Schüler*innen stellte das Patenkonzept in der Galerie zwischen dem Alt- und Neubau vor. Informationen zur Begabtenförderung wurden im Raum der Fachgruppe Mathematik erteilt.

Auf eine Zusammenarbeit mit den Viertklässler*innen freuen wir uns sehr. Da wird es bestimmt viele erfolgreiche Schulbiografien geben. Da werden sich Fleiß, Freude an der Sache und schöne Erfolge einstellen. Wir hatten den Eindruck, dass sich viele Viertklässler*innen schon fühlten, als gehörten sie dazu. Sie fühlten sich so gut betreut, dass ihre Eltern sich gern einmal auch in der Cafeteria aufhielten, um sich auszutauschen. Dort hatte unsere Elternschaft wieder ein großzügiges Kuchenbuffet aufgebaut. Die Stimmung war prima. Die beiden Stunden vergingen wir im Flug.

Insbesondere Frau Götzschel, der Organisatorin des „Tages der offenen Tür“, ist für ihre Planung zu danken. Ebenso gebührt unser Dank einer Vielzahl weiterer Akteure, ganz besonders den engagierten Eltern, den Schüler*innen, die mit sehr viel Feingefühl das Angebot ihrer Schule präsentieren wollten, und den Lehrkräften.

Bald werden die jetzigen Viertklässler*innen etwas über das JSG zu erzählen haben. Wir wünschen ihnen recht viel Erfolg und Glück und heißen sie an unserer Schule herzlich willkommen.

Klaus Nührig


23.03.2019

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26.11.2018

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21.11.2018

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Fahrt nach Straßburg und Paris im August 2018 mit Fr. Mensendiek und Hr. Godau[mehr]


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