Seminarfach Wege

Fahrt nach Straßburg und Paris im August 2018 mit Fr. Mensendiek und Hr. Godau


Die Zugfahrt begann schon ziemlich gut,

Leon kam gar nicht erst zum Zug.

Das Ciarus erschien zunächst als Zwangsquartier,

doch eigentlich waren wir ganz gerne hier.

Nun wollten wir `ne Runde ratzen,

doch mussten wir zum Münster stratzen.

Wir wollten lieber Seifen blasen,

doch mussten wir den Turm hoch rasen.

Nicht nur für Felix war´n die Treppen steil,

doch oben war die Aussicht geil.

Wieder unten ergab´s sich schnell,

jetzt woll`n wir auf das Karussell.

Dort ha`m wir uns im Kreis gedreht-

und dachten nach, was sonst noch geht.

So ging es nicht wie sonst zu Mc´s,

sondern diesmal in die Kneipe Kneckes.

Im Anschluss lagen wir auf warmen Boden

und schauten auf die Bilder oben

Vom Mittelalter und dem Kathedralenbau,

doch verstehbar war´s nicht so genau.

Morgens wollten zwei von uns mit einem Messer-

ins Parlament- das lässt man besser.

Abends dann die Idee von Channy,

wir spielen Bubble Ball für´n Zwanni.

Doch wer hier andern Böses wollte,

kopfüber er vom Spielfeld rollte.

Am nächsten Morgen früh um achte,

spurteten wir, und keiner lachte,

zur TGV-Station in unserer Not,

doch war´s nicht alles, was der Tag uns bot.

Vorm Museum checkte Godau seine Mail,

erst dann erkannte er sein´ Fail.

Tatsächlich war es heut´ geschlossen,

stattdessen haben wir Crêpes genossen

Und sahen auf dem Altar,

die Madonna mit dem schönen Haar.

Mit Rädern, die wir erwarben,

und im Kreisverkehr fast starben,

fuhren wir nach Eguisheim.

Die Winzer kelterten schon Wein.

Wir radelten durch enge Gassen

und konnten es nicht lassen,

die Brunnen unter Klingeln zu umkreisen-

so macht es Spaß das Gruppenreisen.

Von Barr auf den Odilienberg sollt es nun geh´n,

am Marktplatz blieb man erstmal steh´n,

um sich ein paar Riegelchen zu kaufen

und später durch das frische Weiß zu laufen.

Der es gemalt, konnt´ es nicht fassen

und schrie darauf, wir soll´n das lassen.

Nicht weit vom Bahnhof Gare de L`Est

lag praktisch unser neues Nest.

Das Licht im Gang war etwas dunkel,

da ging es los das ängstliche Gemunkel,

ob hier gerade wie im schlimmen Traum,

zu rechnen wär mit düstr´m Grau`n.

Ob Notre Dame oder Passages Couvert,

Kulturgenuss war uns es wert

Zu laufen durch die ganze Stadt,

die Füße waren längst schon platt.

Die Fahrt im Aufzug bracht´ uns schnell –

ganz nach oben auf den Tour Eiffel,

von oben konnten wir erleben,

wie Lichter Netze weben,

die graue Dämmerung zu wandeln,

Träume bestimmen nun das Handeln.

Das lockt die Menschen nun in Massen,

zum Ausgehen in die Gassen.

So kam es, dass wir vor des Ausgangs Enge,

drei verloren in dem Gedränge.

Die Nachricht, die Tim sendete,

half mit, dass es gut endete.

Die vielen Kilometer durch Paris,

die spürten alle nun recht fies.

Jetzt musste `was zu essen her.

Da vorne lief `ne Straße quer,

zum dunklen Boulevard von Saint Michel –

es leuchteten die Kneipen hell.

Aufgrund von unterschiedlichen Interessen,

was uns gefiele nun zu Essen

setzten wir uns etwas steiler

auf die vielen Straßenpfeiler.

So umstandslos, wie wir uns gaben,

trieb es zwei besond`re Knaben

Sich zu uns zu gesellen.

Jens musste sich vor seine Schwester stellen,

um deutlich dem Herrn anzuzeigen,

dass er nun besser solle schweigen.

Am nächsten Morgen ging´s hinauf zum Sacré-Coeur,

ein steiler Weg für jeglichen Flaneur.

Referate machten´s uns bewusst,

der Platz hier ward schon oft genutzt,

für kulturelle und soziale Tests,

des selbstbestimmten Lebens, das steht fest.

Nach staunendem Beschauen und Kapieren,

wie man ´nen Lachs kann gut tranchieren,

erreichten wir den Friedhof von Montmartre.

Wir suchten Gräber - nicht von Sartre -

von Berlioz und Heinrich Heine,

fanden aber nur das eine.

Die Abluft kam in kräftigem Schwalle,

aus einem Schacht der Metro vor Pigalle.

So kam es, dass die Haare flogen,

nicht bei jedem, das wär´ gelogen.

Dem Zug zurück fehlte dann ein Wagen,

in dem die reservierten Plätze lagen.

Nun kam es, wie es kommen muss,

am Bahnhof Braunschweig war dann Schluss.

Doch hoffen wir, dass es dem, der´s laß,

gebracht hat´s gleich viel Spaß -

wie uns!


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