Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten am Julius-Spiegelberg-Gymnasium


Besondere Umstände forderten ein bisher ungewohntes Lehren und Lernen. Das betonten in ihren Grußworten Frau Doris Meyermann, stellvertretende Landrätin, und Herr Ralf Werner, der Vechelder Bürgermeister, als sie den Abiturientinnen und Abiturienten dazu gratulierten, sich erfolgreich auch auf ein Lernen in Videokonferenzen und im Homeoffice eingelassen zu haben.

Die zurückgehenden Inzidenzwerte ermöglichten es, die Verabschiedung in einem glanzvollen Rahmen stattfinden zu lassen. Diesmal allerdings nicht in der Aula, sondern, um die Abstände einzuhalten, in einer sehr großen Turnhalle. Dass Corona die Stimmung nicht trüben dürfe, hob die Abiturientin Tessa Katholing hervor, die auf eine sympathische und erfrischende Art moderierte.

85 Abiturientinnen und Abiturienten seien zu den Abiturprüfungen angetreten und alle 85 hätten bestanden, betonte unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Mürmann und schilderte, wie ausgezeichnet die Zusammenarbeit mit diesem Jahrgang in den drei Jahren der Oberstufe gewesen sei: „Sie sind teamfähig, flexibel und gut organisiert. Sie können kreativ Probleme lösen und waren jederzeit ein verlässlicher Partner. Als Abi-Motto haben Sie sich die Goldenen Zwanziger gewählt, ein Begriff, der für Wirtschaftsaufschwung, die Blütezeit von Kunst, Kultur und Wissenschaft steht, aber auch für gesellschaftliche Umwälzungen. Sie sind bestens darauf vorbereitet, die Goldenen Zwanziger des 21. Jahrhunderts mitzugestalten.“
Frau Mürmann schloss mit dem Versprechen: „Sie sind zukünftig als Ehemalige bei unseren Schulveranstaltungen gern gesehene Gäste, und wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.“
Von den Zwanzigern als einer Zeit des Aufschwungs und der Aufbruchsstimmung sprach auch die Tutorin Frau Magalowski und wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten, „dass Ihr euren Platz in der Welt findet, die Aufgabe findet, die nur Ihr lösen könnt, die Tür öffnet, die nur für Euch bestimmt ist.“
Einen ausdrucksstarken und humorvollen Schlusspunkt setzten in ihrer Schülerrede Robin Adlung und Dorothee Otte. Goethes „Iphigenie“ zu analysieren sei so ermüdend gewesen, dass sie sich manchmal gewünscht hätten, Iphigenie sei auf Tauris geblieben. Auch andere Fächer hätten unlösbare Rätsel aufgegeben, aber dennoch sei die Erkenntnis geweckt worden, wie viel der gemeinsame Unterricht und die Lehrkräfte vermittelten. Den fruchtbaren Streit, aber auch Freude und Freunde habe man gefunden, und der Anspruch der Klassiker, Humanismus zu fördern, sei das, was man in der Schule erfahren könne: Menschlichkeit.

Stimmungsvoll gerahmt wurde die Veranstaltung durch die Schulband unter der Leitung von Herrn Kettner und dann im Anschluss auf dem Schulhof durch die Bigband unter der Leitung von Herrn Beyer. Musikalisch herausragend waren alle Beiträge, und als Herr Kettner die Verse von Hannes Wader sang: „So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar / Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.“ wurde das ausgesprochen, was Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen bei dieser Feier bewegte: Freude über das Gelingen einer Prüfung, Aufbruchsstimmung, aber zugleich Wehmut darüber, dass etwas unwiederbringlich vergangen ist.  

(Klaus Nührig, 2.7.2021)


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