Wochenendexkursion ins Zisterzienserkloster

Loccum (28. -30.09.2018)


Aus den beiden Religionskursen des 12. Jahrgangs von Frau Söllner und Frau Heyer fanden sich zehn Schüler zusammen, die das erste Wochenende der Herbstferien im Pilgerhaus des Kloster Loccums verbringen wollten. Mit von der Partie waren Frau Söllner, Frau Schebesta und Frau Mürmann als betreuende Lehrkräfte. Nach einer etwas problematischen Anreise – durch Zugverspätung und einer Busfahrt ins Nirgendwo – kamen wir Freitagabend gegen 18 Uhr in unserer Unterkunft an. Die Unterkunft war ein schönes Einfamilienhaus mit Küche, zwei Bädern und reichlich Schlafgelegenheiten. Die Abendandacht hatten wir eh verpasst, also konnten wir uns direkt an die Zubereitung des Essens wagen. Auf dem Speiseplan stand Kartoffelbrei mit Spiegelei und Spinat, alles sehr lecker und nach der anstrengenden Anreise auch heiß ersehnt. Abends wurde dann noch gespielt und gequatscht bis wir uns in unsere Betten legten.

Am Samstag kamen wir nach dem Aufstehen an den von den Lehrerinnen gedeckten Frühstückstisch, es war für jeden etwas dabei. Danach machten wir uns noch Lunchpakete für den Pilgerausflug, wuschen ab und warteten auf unseren angekündigten Gast Frau Dr. Alexandra Dierks.

Frau Dr. Dierks hat Evangelische Theologie in Göttingen, Erlangen und Durham studiert. Nach zahlreichen weiteren Stationen ist sie seit 2016 Militärseelsorgerin auf dem Fliegerhorst in Wunstorf.

Sie traf um 10 Uhr bei uns ein und wir setzten uns um den Küchentisch, um uns von ihrer Karrierelaufbahn erzählen zu lassen und sie später noch mit Fragen zu löchern. Alle von uns waren sichtlich beeindruckt und so verging die Zeit wie im Flug bis wir sie verabschiedeten, um uns mit unserem Pilgerbegleiter zu treffen.

Bei der Pilgerwanderung wurden wir durch ein naheliegendes Waldstück geführt und mit verschiedenen Pilgervarianten vertraut gemacht sowie Pilgerliedern und passenden Texten. Auch das Schweigen sollten wir auf einer Strecke ausprobieren, um uns nur auf den Weg zu konzentrieren. Am Ende sollten wir noch der Person links von uns unsere Wünsche für sie oder ihn aussprechen und mit dem Wasser, das wir anfangs aus einer bedeutsamen Quelle geholt hatten, segnen.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch der Abendandacht in der Klosterkirche, die uns aber allen etwas düster vorkam. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde noch eine Runde Mogelmotte, in dem einige von uns erstaunlich gut waren, gespielt und gequatscht.

Am Sonntag frühstückten wir wieder gemeinsam und machten uns danach auf den Weg zur Morgenandacht des Abtes des Klosters. Trotz seiner 84 Lebensjahre hielt er eine enorm gute und moderne Andacht, die alle sehr beeindruckte. Im Zentrum seiner Andacht stand natürlich das Erntedankfest, was er durch passende Bibelstellen zum Ausdruck brachte. Allerdings erzählte er auch von modernen Erfindungen, die er im Max-Planck-Institut besichtigt hatte oder von seinem selbstfahrenden Auto. Bei all seinen Ausführungen sollten wir immer im Hinterkopf behalten, dass Fortschritt etwas Großartiges ist und eine wichtige Rolle im Leben spielen kann und muss. Dennoch müsse der moderne Mensch aufhören in den Kategorien „machbar“ und „nicht machbar“ zu denken, denn diese Kategorisierung verhindere den Blick für das Leben, was manchmal einfach so über den Menschen hereinbreche. Der Mensch müsse akzeptieren, dass er sich in Zusammenhängen bewege, die über ihn und sein Bestreben nach Machbarkeit hinauswiesen.

Danach packten wir unsere Sachen zusammen, fegten und saugten einmal durch und verließen das Pilgerhaus nach einer Reflexionsrunde. Die Abreise war zwar ähnlich aufregend wie die Anreise, klappte aber doch besser und so kamen wir Sonntagnachmittag alle wieder heile in Vechelde an.


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