Die "Klimacoaches" des JSG

Bereits 2019 gründete sich am JSG ein neuer Arbeitskreis aus motivierten SchülerInnen des damals 5. Jahrgangs: Die „Klimacoaches“. Siehe dazu auch diesen Artikel.
Es sind SchülerInnen, die sich aktiv innerhalb der Schulgemeinschaft für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen wollten. Bei den engagierten Schülerinnen und Schülern handelt es sich (und das bis heute!) um Nele Kramer, Jannick zur Kammer, Laura Brzank, Marcel Jaszewski, Kian Winkler, Nina Priske, Felix Graupner, Hasko Marotz, Adin Dizdarevic sowie Nils Thierse.

Damals im Februar 2019…
Zunächst interviewten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig und stellten den jeweils anderen vor. Dann ging es auch schon „ans Werk“:
Die vom Förderverein unserer Schule finanzierten T-Shirts wurden angezogen und die ersten Fotos gemacht. Dann wurde jede 5. Klasse mit einem stabilen „Altpapier-Sammelbehälter“ ausgestattet und über ihre ersten wichtigen Aufgaben informiert:

  • Das Informieren der MitschülerInnen über die Mülltrennung an unserer Schule (was gehört ins Altpapier und was auf keinen Fall) und
  • das regelmäßige Lüften in den Klassenräumen (unser allererstes [!] CO2-Messgerät kam klassenweise zum Einsatz).

Über „das gute Klassenklima“ (z.B. das richtige Heizen, die Auswirkungen eines zu hohen CO2-Wertes auf unsere Befindlichkeit, die Reduzierung des Stromverbrauchs uvm.) haben sich die Klimacoaches schon bald intensiv informiert.
Die Treffen fanden zunächst 14-tägig statt. So sollten die Klimacoaches „step-by-step“ zusätzliche Aufgaben übernehmen und auch eigene Ideen für ein klimafreundlicheres JSG entwickeln und vielleicht auch bei den Mitschülerinnen und Mitschüler ein umweltbezogenes Bewusstsein wecken. Nach dem Motto der Klimacoaches: „Make every day earth day!“ ging es weiter an die Arbeit:

  • Ein Recycling-Hof in Braunschweig wurde besucht,
  • am „Tag der offenen Tür“ wurden die SchülerInnen der Grundschule spielerisch an das Thema „Mülltrennung“ herangeführt,
  • Einwegflaschen wurden gesammelt und „monetarisiert“, um einen Hektar Regenwald zu schützen,
  • eine Zugfahrt ins „Universum“ nach Bremen wurde geplant und terminiert…


Und dann… kam Corona!

Plötzlich war Schluss mit regelmäßigen Treffen, mit dem Austausch von Ideen, mit der gemeinsamen Fahrt, mit den vielen kleinen Projekten vor Ort. Es war und ist ein Drama! Zwar können wir uns nach mehr als einem Jahr wieder treffen, aber das ist mit Maske und Abstandsregeln sowie Kohortenregelungen mehr als mühsam.
Selbst die geplante und schon im „Klimahaus“ angemeldete Fahrt nach Bremerhaven Ende 2021 musste wieder ausfallen – Delta und Omikron waren auf dem Vormarsch.

Und dennoch…

Wir wurden in 2021 als Schule für unser Engagement im Bereich „Umwelt- und Klimaschutz“ für den Gemeinsampreis der Braunschweiger Zeitung nominiert. Und haben ihn GEWONNEN!
1000,- Euro sind zu uns geflossen, die wir in naher Zukunft in viele kleine oder große Projekte fließen lassen wollen.